Ich habe diese Pflanze seit 10 Jahren und kann sie nicht bestimmen. Das "frische Grün" ist von diesem Jahr, nach einem radikalen Rückschnitt in den Stamm! Idee?
01 Frische, junge Blätter, Neuaustrieb 02 Habitus der Pflanze 03 Ältere Blätter 04 Austrieb nach radikalem Rückschnitt
Kann leider mit einer Blüte nicht dienen. Die Pflanze hat seit mehreren Jahren nicht mehr geblüht (?). Stecklinge bewurzeln problemlos. Pflanze habe ich seit 15 Jahren. Ich schwanke zwischen Pelargonium spec. (mirabilis?) und Sarcocaulon mossamdense. Idee?
Uhlig hatte letztes Jahr und dieses Jahr im Frühjahr gleichzeitig Commiphora dulcis und eben diese Commiphora spec. angeboten (egal ob mit oder ohne Austrieb, beide Pflanzen standen etikettiert und nebeneinander in der Auslage, die Commiphora dulcis ging für 9 €, die Commiphora spec. für 8 € - stimmts?)! Beide Arten kamen ursprünglich vom Botanischen Garten Tübingen und gehörten wohl zu einem Austauschprojekt, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe! Ebenso wie in 2004 Commiphora guillaumini erhältlich war. Also, wenn Du Lust hast, kannst Du in Tübingen ja mal nachforschen....wenn Du etwas herausgefunden hast, lass es mich wissen! Aber es handelt sich wohl hier definitiv um eine noch nicht determinierte Commiphora species, seitens des Botanischen Gartens.
Ich kann nur soviel sagen, dass diese Commiphora spec. sehr hart "im nehmen" ist, da ich meine Pflanzen (Commiphoren und Stecklinge derselben) bereits Ende April, bei nur 4° C Nachttemperaturen ins überdachte Freie gestellt habe - ohne Einbussen. Ich mute dies aber auch meinen Pachycormus discolor und Bursera fagaroides zu.
Das hier sind 2 Jungpflanzen von Euphorbia moratii.
Aber ich denke, Du liegst nicht schlecht Matthi! Die Blätter ähneln aber eher einer Euphorbia quartziticola - Euphorbia moratii müsste leicht gewellte und aufgeschlagene Blattränder besitzen. Die Cyathien passen zu Euphorbia moratii - das stimmt.
01 Euphorbia spec., Aufnahme diesmal vom 03.07.2005 02 Euphorbia quartziticola, Jungpflanze, Aufnahme vom 17.07.2006
Das Kuriosum an der Euphorbia spec. ist, dass deren Blätter dünn, fast papierartig sind. Euphorbia quartziticola, sowohl als auch Euphorbia moratii, hat schon fast fleischige Blätter und fühlen sich auch wachsartiger an. Die Blätter der Euphorbia spec. werden nie saftig grün, sondern erscheinen immer leicht gelblich (...also krank - aber das schon seit mehr als zwei Jahrzehnten!), so dass ich schon dachte, die Pflanze leidet ständig unter einer Chlorose! Aber auch erhöhte Gaben von verschiedensten Eisendüngern über das Jahr verteilt, während der Wachstumsphase, brachten keine Abhilfe, auch nicht ein Substratwechsel.
Sie sieht einfach immer so aus und ich kann mich nicht satt sehen an dieser Euphorbie!
Ich schätze Eure Ideen sehr, vielleicht hat jemand per Fingerschnipp eine zündende Idee?
ich persönlich würde generell auf Humus- oder Erdzusatz im Substrat verzichten.
Alle meine Sukkulenten stehen ausnahmslos in mineralischem Granulat. Das einfachste ist oft auch das beste! Viele meiner Pflanzen stehen nur in Seramis (gewöhnliche Topffüllung: grobes Lava 2 - 4 cm, Seramis, Abschlussschicht). Oft genügt auch nur Bims und Zeolith im Mischungsverhältnis 1:1. Dies hilft Fäulnis zu vermeiden, je luftiger und durchlässiger das Substrat, desto besser. Oft ist es auch ratsam, die Töpfe dauerhaft ein wenig schräg zu stellen, damit das überschüssige Wasser sofort entweichen kann.
Mit der Adeniumbehandlung schliesse ich mich Matthi an, würde aber nach einem Rückschnitt in`s gesunde Gewebe die Schnittstelle, vor allem dann, wenn diese recht gross ist, mit Wundbalsam versiegeln und trocknen lassen. So habe ich zumindest sehr gute Erfahrungen gemacht. Ist die Schnittstelle etwas kleiner, bepudere ich diese unmittelbar danach mit Wurzelhormonpulver (Chryzotop/Rhizopon grün 0,25% (von Rhizopon)) und lasse dies wenige Stunden an der feuchten Schnittstelle antrocknen, so wird das wurzelbildende Hormon direkt von der Schnittstelle absorbiert. Ausnahme: Euphorbien, da wasche ich die austretende Milch mit warmem Wasser ab, erst wenn nichts mehr an Milchsaft heraustritt, benetze ich auch diese Schnittstellen mit dem Wurzelhormonpulver.
Also, dieses Prozedere nicht nur bei Stecklingen, sondern auch bei Altpflanzen.
Wichtig ist aber, dass nach dem Wiedereintopfen nicht durchdringend gewässert wird. Ich nutze immer die Restfeuchte meiner Substrate und wässere erst nach einer Woche sehr vorsichtig an. Bewährt hat sich auch, den Topf in einen Zip-Beutel zu stellen und am Stammansatz zu verschliessen, so bleibt die Feuchtigkeit garantiert im Topf - auch bei sehr warmem Wetter.
So sollte es auch klappen mit der Neubewurzelung von Pflanzen, die schon auf der "Kippe stehen". Bei diesem Prozess nicht zu kalt werden lassen, Pflanzen etwas wärmer stellen (eventuell Heizmatte).
Aussaat 1992! Samen in nur leicht feuchtes Substrat (...wirklich nur leicht feucht!), ohne jegliche Vorbehandlung. Bodentemp. 30°C, minimum, Nachtabsenkung, Keimung nach 8 Tagen. Entscheidend ist frisches Saatgut, meines war nur ein paar Tage alt, selbst gesammelt! Wächst aber langsam - lieber etwas grösseres kaufen!