kann ich in manchen Forumsbereichen Bilder direkt hochladen, in anderen aber nicht? Es ist manchmal etwas umständlich, erst den Weg über die Bildergalerie zu nehmen, besonders, wenn man mehrere Bilder hochladen möchte.
Wie man´s nimmt. Schön ist Berlin nicht gerade, und ab einem gewissen Alter sind die vielen Tekkno-Clubs auch nicht mehr so prickelnd. Und wer interessiert sich schon für Museen, Reichstage und so´n Kram?
Zitat von eveandrea Ein Besuch des BG mit Andreas waere allerdings besonders interessant Eve
Da wäre Matthi mit Sicherheit der bessere Reiseführer.
Ich bin beim Googlen auf einen "seed primer" gestoßen. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das ein saugfähiges Papier, dass mit allerlei Mittelchen imprägniert wurde. Diese Mittelchen sollen die Keimfähigkeit von Samen erhöhen, die in der Natur nach Bränden keimen. Kennt jemand das Zeug?
Am 22.12. habe ich einige Samen von Massonia depressa ausgesät. Heute habe ich den ersten Keimling entdeckt. Die Samen sind von Köhres. Das Aussaatsubstrat ist grober Kies ( bis 5 mm). Da ich hier schon von anderen negativen Ergebnissen gelesen habe, bin ich angenehm überrascht. Die Samen stehen relativ kühl nahe beim Fenster, und ich besprühe sie jeden Morgen, um die Tau- und Nebelbildung zu simulieren. Sobald es etwas zu sehen gibt, mach ich ein Foto. Außer M. depressa habe ich noch ein paar andere Arten ausgesät, aber da tut sich noch nichts.
Noch so ein Zwiebelchen. Anfang Januar habe ich diverse südafrikanische Zwiebelpflanzen ausgesät. Heute, 28.01., habe ich zwei (bei insgesamt fünf Samen) gekeimte Wurzelspitzen von Daubenya marginata erspäht. Kann sein, es sind noch ein paar mehr, zu intensiv wollte ich nicht im Substrat rumwühlen. Aussaatsubstrat: eine Mischung aus Kakteenerde und Steinchen. Oben drüber habe ich eine dünne Schicht Aquarienkies gestreut. Die Samen sind also mit Steinchen bedeckt. Standort: ziemlich kühles Fensterbrett Jeden Morgen (naja fast jeden Morgen) wurden die Samen besprüht. Keimzeit unter diesen Bedingungen etwa 3 Wochen. Bei anderen Daubenyas bzw. Massonias im gleichen Topf tut sich derzeit noch nichts, wobei ich da auch nicht zu sehr mit den Fingern gucken möchte.
Hat schon mal jemand Samen von B. sacra zum Keimen gebracht? Falls ja, unter welchen Bedingungen. Ich hätte Lust, es noch mal zu versuchen, bin aber bisher bei sämtlichen Burseraceae gescheitert.
Ich habe mir letztes Frühjahr einen von den japanischen Ahornen gekauft, die es meist im April bei den Discountern gibt. Leider gedeihen Ahorn-Arten bei mir auf dem Balkon nicht. Deshalb gebe ich die Pflanze für 1 € [Verhandlungsbasis] ab, aber nur an Selbstabholer in Berlin. Diese Sorte hat grüne Blätter und kommt optisch der reinen Art recht nahe. Leider ist eine dauerhafte Pflege bei mir nicht möglich. Ohne Garten geht es nicht.
Ich glaube, zu dieser Hoya haben wir noch nicht viel. Ich habe letzten Herbst zwei bewurzelte Stecklinge von Flip erhalten. Diese haben im Winter so vor sich hin vegetiert, aber gerade habe ich den ersten frischen Trieb erspäht. Dabei wird die allgemein als eine etwas heiklere Art beschrieben. Na, wir werden sehen. Und ob sie den Namen zu recht trägt, muß sich auch noch erweisen.
Eine Neuerwerbung, und auch noch ganz klein. Aber sie wird mal (hoffentlich) etwas größer. Laut Internet ist das kein Winterwachser, aber der Gärtner hat sie bereits vorgezogen. Sie gehört in die Sektion Polyactium, und da tummeln sich einige Arten mit geschlitzten Blüten.
P. xerophyton stammt aus Namibia und wächst im Winter. Es ist eine strauchförmig wachsende Art. Die Blätter sind recht klein und sehr zart. Die Pflanze ist etwas mitgenommen durch den Transport, aber ich hoffe, sie berappelt sich wieder.
Diese Art gehört in die Sektion Cortusina, was bedeutet, dass es sich um niedrige, aufrecht wachsende, trockenheitsresistente und verzweigende Sträucher handelt.
Ich habe diese Pflanze letztes Jahr von Josef erhalten und den Winter über durchkultiviert. Teilweise ist es am Fensterbett recht kühl, aber das scheint ihr nichts auszumachen. Sie ist wie alle kleinen Sinningias, die anfangs meist ihre Trockenruhe nicht einhalten wollen, und ich habe nachgegeben. Dieses Jahr werde ich aber ab Herbst nicht mehr gießen und notfalls den Stiel abschneiden. Caudexdurchmesser knapp 2cm.
Irgendwann demnächst bekommt sie einen größeren Topf und dann kann sie schön zulegen.
Josef, du erlaubst? Für mich die schönste Sinningia, vor allem wegen der silbrigen Blätter. Und sie ist eine dankbare Zimmerpflanze, die relativ pflegeleicht ist. Nur die Anzucht ist etwas heikel, weil die Jungpflanzen ziemlich lang brauchen, bis sie einigermaßen groß und damit aus dem Gröbsten raus sind.
Eine der größeren Arten, die auch einen ziemlich großen Caudex ausbildet, wenn man genug Geduld aufbringt. Nach meiner Erfahrung ziemlich pflegeleicht und bei fruchtbarem Boden sind das kräftige Wachstum und die Dauerblüten von Ende Mai bis September fast schon lästig. Man braucht etwas Platz, denn die Art wird bis knapp 1 m hoch.
Ich mag jetzt nicht extra ein Foto machen und hochladen, deshalb der Link.
Ich habe vor einer Weile mal eine Menge solcher Rübenwurzlertöpfe gekauft. Die Vorteile liegen auf der Hand. Besonders Arten, die lange schmale Rübenwurzeln ausbilden, sind darin gut untergebracht, und mehrere solcher Pötte passen auch einfacher nebeneinander als breitere und flachere. Überwiegend habe ich sie für die Rübenpelargonien gekauft, aber wir haben ja genug Arten mit fetten Wurzeln in Pflege.
Nun habe ich aber festgestellt, dass darin die Feuchtigkeit länger steht als bei breiteren Töpfen. Ist ja logisch, denn es verdunstet weniger. Trotz warmen Standortes sind mir die vor kurzem erst getauchten Elephantorrhizas leicht angeschimmel, andere Arten starten auch nicht so richtig. Nun frage ich mich, ob dies vielleicht an den Töpfen liegen kann. Die Löcher im Boden sind auch nicht besonders groß. Gut, das könnte man ändern.
Eine aufrecht wachsende Art mit sukkulentem Stamm. Die Verbreitungskarte im angegebenen Link legt nahe, dass es sich um einen Sommerwachser handelt. Im BoGa Berlin wird die Art allerdings als Winterwachser behandelt. Das sieht dann so aus wie auf dem Foto.
Ich habe einige Samen Ende Dezember ausgesät, und die sind auch schnell und vollständig gekeimt. Es sind von meinen diesjährigen Pelargonienaussaaten diejenigen, die am kräftigsten wachsen und am weitesten entwickelt sind. Demnächst muss ich die umtopfen, damit sie sich gegenseitig und die anderen Arten im gleichen Topf nicht zu sehr erdrücken. Gekeimt sind fünf von fünf.
Bilder gibt es nach der Umtopfaktion, je nach Witterung irgendwann im April.
Die gelb markierten grünen Flecken auf dem Foto sind frisch gekeimte Sesamothamnus rivae. Sie stehen in einem Topf mit Kies (siehe Foto) und werden jeden Tag besprüht. Zum Schutz gegen Vertrocknen habe ich eine Plastiktüte drübergestülpt, und der Pott steht auf einer Heizmatte und bekommt dadurch milde Bodenwärme ab. (Tag und Nacht) Diese Art bildet geflügelten Samen aus. Ich habe die eigentlichen Samen aus der geflügelten Frucht rausgepult (geht ganz leicht), die Samen über nacht gewässert und dann ausgesät. Die Keimung erfolgte ziemlich schnell nach drei/vier Tagen. Der Topf steht in der dritten Reihe, bekommt zeitweise etwas direkte Sonne, die aber durch die Plastiktüte gefiltert wird. Ob das Licht- oder Dunkelkeimer sind, lässt sich schwer sagen. Auch Samen in den Ritzen zwischen dem Kies keimen. Ein paar Samen sind verschimmelt. Da sollte man aufpassen und täglich kontrollieren, sonst ist der ganze Pott hinüber. Drei sind gekeimt, ein paar andere sollten noch nachziehen.
Auch so eine Art mit geschlitzten Blüten. Möchte mal wissen, welche Bienen auf sowas stehen.
Sie gehört in die Sektion Polyactium, und das bedeutet, dass sie mit P. bowkeri verwandt ist. Das kann man auch erahnen, wenn man die Blüten sieht.
Die erste Pflanze ist leider beim Transport erfroren. Deshalb ein neuer Anlauf. Ziert seit heute den knapp bemessenen Raum auf meinem Fensterbrett. Ich bin neugierig, ob es dieses Jahr schon Blüten gibt.
Das sie etwas wackelig aussieht, ist vermutlich normal.