ich hab' ein paar Samen mitnehmen können. Allerdings sind davon wahrscheinlich nur noch zwei in Ordnung, die anderen sehen plötzlich verschrumpelt aus. Ich werde das Saatgut demnächst aussäen.
mein Pelargonium cortusifolium hat ende letzter Woche seine Blüten geöffnet: Pelargonium cortusifolium
Die Pflanze hat den Ansatz eines zweiten Blütentriebes, der jetzt allerdings ein wenig kümmert. Ich bin gespannt ob sich der zweite mit dem Abblühen des ersten weiter entwickelt. Am Wochenende habe ich zwei Blüten bestäubt, bei den anderen waren die weiblichen Anlagen noch nicht reif.
danke für Eure Tipps! Die Gattung Ruscus scheidet aus, die "Blätter" der Pflanze auf dem Bild sind seitlich abgeflachte Dornen, ähnlich wie Dolchspitzen an deren Enden aber noch ein dunkler Dorn steht. Die Äste haben sich sehr fest angefühlt, etwa so wie die von Matthi erwähnte E. stenoclada. Vielleicht hilft dieser Bildausschnitt weiter:
ich möchte Euch meine Pyrenacantha malvifolia vorstellen. Der Caudex hat einen Durchmesser von ca. 5,5 cm.
Pyrenacantha malvifolia
Meine Pflanze erwacht nun allmählich aus der Winterruhe, und der erste Neutrieb zeigt sich: Pyrenacantha malvifolia, Neutrieb zu Beginn der Wachstumszeit
Ich habe die Pflanze letzten Oktober kurz vor dem Einziehen erhalten. Kann mir vielleicht jemand Tipps zur Kultur geben? Würde mich sehr freuen!
Zitat von Andreas ... wenn dieses ganze Elektrobasteln wegfallen würde und man eine Lampe bereits komplett kauft und anschließt, fertig.
Ich glaube Du überschätzt den Aufwand. Bei "meiner" Version muß ich auch nur die Neonröhre in die Kontakte einschieben, Netzstecker in die Steckdose einstecken und fertig. Selbiges gilt ja auch für die "Kompakt-Version" in Balkenform.
Zitat von AndreasEin paar von meinen winterwachsenden Arten, nicht nur die Sämlinge, stehen derzeit ziemlich auf dem Schlauch. Die Zeit von Anfang Dezember bis Mitte Januar ist beleuchtungsmäßig ganz ohne Kunstlich schon eine ziemliche Zumutung, denn in Südafrika gibt es im dortigen Winter Tageslängen von deutlich über 10 Stunden, und in Berlin kommen wir am 22.12. noch nicht mal auf 8.
Das Problem ist das ungünstige Verhältnis von Temperatur und Lichtangebot. Je weniger Licht zur Verfügung steht, desto kühler sollten die Pflanzen stehen. Je wärmer die Pflanzen stehen ( müssen ), desto mehr Licht benötigen sie.
Gibt's alles im Internet oder im Geschäft. Das Vorschaltgerät mit allen Kabeln und Kontakten gibt's im Zooladen ( Aquaristik), die Neonröhre auch - oder billiger im Baumarkt. Den Reflektor ebenfalls im Zooladen, oder selbst hergestellt.
Für Winterwachser brauchst Du natürlich keine Heizmatte, aber eine Beleuchtung schadet den Sämlingen nicht, da das natürliche Licht den ( eigentlich ) zu hohen Zimmertemperaturen nicht angepasst ist. Unter diesen warmen Bedingungen wachsen sie mit Zusatzbeleuchtung kräftiger und knicken nicht so leicht um. Wenn ich Winterwachser im Gewächshaus im Garten aussäe benötige ich keine künstliche Beleuchtung. Weniger weil es im Gewächshaus heller ist, sondern vor allem da es dort kälter ist, die Sämlinge deshalb nicht so schnell wachsen, und daher mit weniger Licht auskommen. Wenn Samen mal gekeimt sind sollten die Sämlinge schon ausreichend Licht haben. Auf die Sonne hoffen ist dann oft so 'ne Sache ...
die Leuchtstoffröhrenfassungen die es im Baumarkt zu kaufen gibt haben alle ein Vorschaltgerät eingebaut. Der Nachteil dieser Fassungen besteht darin, daß man bei denen an eine Wattzahl bzw. Röhrenlänge gebunden ist, da die Kontakte rechts und links nicht beweglich sind, da diese fix montiert sind. Da passen also nur Röhren einer bestimmten Länge rein, und zwar mit der Länge die dem Abstand der Fassungen entspricht.
Was ich Dir empfohlen habe ist auch eine Fassung ( inc. Vorschaltgerät ), nur daß bei dieser Bauart die Kontakte nicht starr auf einem "Balken" fixiert, sondern nur lose an Kabeln angebracht sind. Daher kannst Du da Leuchtstoffröhren verschiedener Längen einbauen.
Da bei bei dieser Bauart der "Balken" fehlt und also nur das Vorschaltgerät, Kabel und die Kontakte übrig bleiben nennt der Hersteller ( Acardia u. A. ) das Ganze einfach "Vorschaltgerät".
Ich hab' mal meines fotografiert.
Auf dem Bild siehst Du das schwarze Netzkabel, das Vorschaltgerät ( was bei der Bauart mit fixen Kontakten und daher vorgegebener Leuchtröhrenlänge in einem "Balken" eingebaut ist ), die weißen Verbindungskabel zu den Kontakten und die an den Kontakten angeschlossene Röhre ( incl. Reflektor aus Aluminium, den man kaufen odere sich aus Alufolie selber basteln kann ).
Die Röhre wir ober den Töpfen angebracht, zum Beispiel einfach auf den Zimmergewächshausdeckel aufgelegt, das Vorschaltgerät kann unter der Anzuchtschale positioniert werden, und dient dann gleichzeitig als Heizung - wenn eine solche benötigt wird - was ein weiterer Vorteil ist, da man sich 'ne Heizmatte spart.
Ich hoffe die Sache ist nun ein wenig verständlicher, sonst einfach fragen ...
Vorschaltgeräte sind keine Zeitschaltuhren, sondern sind als Strombegrenzer notwendig. Was genau die in diesem Fall machen und warum man für Neonröhren eines benötigt kann ich Dir leider auch nicht näher erklären, aber einen Link gibt's hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Vorschaltger%C3%A4t
Die fixen Fassungen für Neonröhren haben auch eines eingebaut.
( das Angebot ist nicht von mir, und ich kenne den Anbieter auch nicht; der Link ist nur als Verdeutlichung und als Beispiel zu sehen )
Der Vorteil besteht darin, daß Du bei diesem Vorschaltgerät Röhren unterschiedlicher Längen und Wattzahlen bis 30 W anschließen kannst. Es gibt aber natürlich in dieser Bauart auch Geräte mit höherer Wattzahl. Bei fixen Fassungen wie bei Röhren an der Decke oder in der Kochzeile ist die Röhrenlänge durch die Fassung vorgegeben.
HQI oder andere teurere Beleuchtungsmittel sind natürlich auch verwendbar. Kommt eben darauf an was man hierfür ausgeben will. In der Regel sind Neonröhren aber ausreichend.