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Hallo vonne, dies hört sich nicht gut an! Vor mehr als 10 Jahren hatte ich mal einige Arten in Kultur. Leider habe ich damals einige Fehler in der Kultur gemacht, so daß ich Deine Beschreibung allzugut kenne. Zur Sicherheit kannst Du die Knolle mal auf einen Pilzbefall prüfen. Schneide eine kleine und dünne Scheibe von der Knolle, wenn es darunter noch hell ist, dann ist die Knolle in Ordnung und ist nur ausgetrocknet. Hast Du die Pflanze kürzlich erst gegossen, dann sind mit Sicherheit die Wurzeln tot. Zur Überprüfung sollte die Pflanze ausgetopft werden. Sind keine gesunden Wurzeln zu sehen müssen alle entfernt werden und Du kannst hoffen daß der Pilz noch nicht in die Knolle gedrungen ist. Sollte die Schnittfläche aber dunkel sein ist alles zu spät und Du kannst die Pflanze dem Kompostgott opfern. Hauptgrund für meine damaligen Ausfälle war eine zu warme Überwinterung. In den meisten Fällen sind 10 Grad optimal. Dies gilt für südafrikanische Arten, die in Kultur am häufigsten vertreten sind.
Gruß Christian
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Hello,
Zitat von ERLICHG ... as for the seedlings with seed leafs, got to admit they are much alike (only the first two leafs). Is this a rule that in commiphoras the first leaves almost not Serrated? ...
Yes, all first leafs from Commiphora are non serrated. All off them, which I (and friends) have seed.
Zitat von ERLICHG ... do you have photos of c. gileadensis seedlings with first leafs? ...
No, because C. gileadensis is very rare in culture. But I found some photos from mature plants. Have a look: http://www.flickr.com/photos/shanfari/57...in/photostream/
Zitat von ERLICHG ... i'm still confused about the definition! are you absolutely sure about your definition? ...
No, because I am not a Botanical scientist (I am gardener at the Bot. Garden Bonn). In the literature the different first leafs between Bursera and Commiphora are not mentioned. The most differences are floral and in the seeds. But in culture (here in Germany) flowers and particularly seeds are rarely seen. I got (a lot) seeds from other Botanical Gardens (worldwide) and commercial nurserys and I found these differences by watching the seedlings.
Best regards, Christian
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Hallo zusammen, vielen Dank für den link, Andreas. Commiphora mukul wird in "The Plant List" (Kew) als accepted angesehen. Die Kollegen aus den USA, sprich vom Missouri Botanical Garden, führen dagegen C. mukul in ihrer Datenbank "Tropicos" als Synonym von Commiphora wightii. So werden die Commiphoras aus Indien mit den in der Heilkunde (Ayurveda) bekannten Eigenschaften so oder so benannt je nachdem ob man der einen oder anderen Quelle folgt. Allen gemein ist der heimische Name Guggulu oder im deutschen Sprachraum Bedolachharz, bzw. Bdelliumharz (Quelle: de. Wikipedia) (Guggal, Guggul or Mukul myrrh tree, engl. Wikipedia). Was nun richtig ist müssen die Botaniker entscheiden, die ausreichendes Pflanzenmaterial und fundierte Feldkenntnisse zur Verfügung haben. Uns bleiben die Fragezeichen auf der Stirn und können weiter auch nur zur Verwirrung beitragen. Ich schlage daher vor immer beide Namen zu nennen.
Gruß Christian
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Hello guy,
compare your plants with my B. fagaroides, please.
B. fagaroides seedlings with seed leafs: [widget=511]
Seeds with different color (age) on the same plant: [widget=512]
Young B. fagaroides: [widget=513]
Below some real Commiphora seedlings from different species (take a look at the entire leaf margin): [widget=514]
Christian
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Hello,
Zitat von ERLICHG (most of the plants came as few seeds from a well known botanic garden and its origin is apparently from Saudi Arabia and some of them from an unknow sorce )....it looks different from photos of gileadensis from yenen and dhafor
In german Botanical Gardens is this a problem. A lot of plants, which titled as a Commiphora, is really a Bursera fagaroides. B. fagaroides is a very variable species. So it is possible that you have few clons of B. fagaroides. One of the best indication is the fact, that B. f. makes a lot of seeds. Another fact is the seedlings from Bursera have deeply cut seed leafs.
Christian
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Hallo Vonne, zuerst, also ich benenne die Pflanze noch als Monadenium orobanchoides. Nun zu Deiner Frage der Kultur. M. orobanchoides ist eine ostafrikanische Art, die wie alle anderen ostafrikanischen Wolfsmilchgewächse einen höheren bis sehr hohen ganzjährigen Wärmebedarf haben. Ich meine Temperaturen nicht unter 15 bzw. 20 Grad. M. orobanchoides fällt eher unter die erste Riege. Ausnahmen unter den Ostafrikanern gibt es, aber dann muß man die Herkunft der Pflanze genau wissen. Kühlere Temperaturen sind dann wahrscheinlich möglich. Mein Fehler war, die Pflanzen im Winter zu trocken zu halten. Einmaliges sparsames Gießen im Monat reicht völlig. Eine Gießpause im Dez bis Jan ist möglich. Entscheidend ist die Knollengröße. Kleine ( unter 2cm Dicke) haben nicht die Reserven, denn das Substrat in unseren Töpfen ist besonders bei Zimmerluft schnell völlig trocken. Eine Regel sollte trotzdem beachtet werden (Gilt für alle Sukkulenten!): Je kühler, desto trockener und umgekehrt! Meist bleiben die Pflanzen (wie bei M. echinatum) bei wärmeren feuchteren Bedingungen belaubt, teilbelaubt oder wachsen ein wenig. Nun muß für ausreichend Licht gesorgt werden, damit die Pflanzen nicht vergeilen.
Gruß Christian
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Hello, I think it looks like a Bursera. Do you know where the plants come from.
Christian
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Hallo zusammen, man sollte seine Pflänzchen öfter genauer anschauen. Ansonsten kann einem schon mal das eine oder andere entgehen. So in diesem Fall! Beim Säubern und Rücken ist mir durch Zufall die Blüte der C. quercifoliola aufgefallen. Diese unscheinbare kleine Blüte ist als einzelne wirklich schnell zu übersehen. Es ist eine männliche Blüte. Daraus folgt, daß es sich um eine ein- oder zweihäusige Art handelt. Leider liegt mir eine Beschreibung nicht vor. Vielleicht werde ich in unserer Institutsbibliothek fündig.
Blüte in Frontansicht: [widget=507]
Blüte von schräg oben: [widget=508]
Blüte mit Maßstab: [widget=509]
Gruß aus Bonn Christian
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Hallo Andreas, ich habe seit 10 Jahren eine größere S. rivae (z.Z. ca. 1m hoch mit 4 Hauptästen). Diese überwintere ich ab Mitte Oktober trocken bis Mai (dann kann ich sie auf die Dachterrasse stellen, abhängig von den Temperaturen hole ich sie auch mal ins Warme zurück). In warmen Sommern ist der Jahreszuwachs bis zu 40cm lang. Alle zwei Jahre kürze ich die Pflanze ein. Gruß Christian
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Hallo Andreas, es stimmt, daß E. milii bei "sonnigem" Stand und weiteren Wassergaben im Winter weiterwächst und blüht. Dies gilt besonders für die vielen Zuchtformen, die meist mit größeren Cyathophyllen (nennt man die Hochblätter bei Euphorbien) glänzen. Da die Lichtverhältnisse nicht so hoch wie im Sommer sind, werden die Internodien länger und die Triebe meist dünner. Ich überwintere meine Milii-Arten (Formenkreis um E. milii) ab Ende Oktober trocken bis Anfang/Mitte April. Der Blattverlust entspricht dem am natürlichen Standort. Gruß Christian
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Hallo Wolfgang, B und C sind mit großer Sicherheit eine Bursera, denn nur bei Bursera-Sämlingen ist dieser Bauch auffällig. Die Commiphora-Sämlinge haben dies noch nicht gezeigt. A hat keinen Bauch und ist vielleicht ein Steckling? Gruß Christian
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Hallo Jens, kann die Farbe der Rinde eventuell vom Erdreich stammen. Der rote Teil wäre dann die Pfahlwurzel. Ich habe auch ein paar Pflanzen die diese vom Lateritboden stammende Färbung haben. Gruß Christian
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Hallo Jens, ist es für eine genaue Artbestimmung nicht etwas zu früh. Aus dem dreiteiligen Blatt kann noch ein mehrteiliges werden. Die Samen sehen im ersten Anschein gleich aus. Ich glaube einmal etwas rundere und dann noch gekanntete Samen erkennen zu können. Außerdem sollen die Samen von C. neglecta schwarz sein mit einem roten vierarmigen Pseudoarillus (Flora of Zimbabwe: http://www.zimbabweflora.co.zw/speciesda...ecies_id=133360). Die Möglichkeit die Samen vor der Aussaat zu selektieren wäre schon möglich. Vielleicht sollten wir uns dies mal für die Zukunft vornehmen. Die Samenquellen sehen anscheinend die Artreinheit nicht so genau. Es kann auch an den Sammlern liegen, die in Unkenntnis der Unterschiede einfach das zusammenpflücken was gerade griffbereit ist. Gruß Christian
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Hallo zusammen, die Kermesbeere ist genauer die "Amerikanische Kermesbeere" (Phytolacca americana). Erkennbar an den hängenden Fruchtständen! Nutzen kann man die Beereen zum Färben. Es wurde auch schon Rotwein damit gefärbt. So sind die Vorkommen meist mit Weinanbaugebieten identisch. In Frankreich ist das Färben mit Kermesbeerensaft zur Zeit von Ludwig XIV. unter Todesstrafe gestellt worden. In Bonner Innenstadtbereich sind Kermesbeeren (auch Phytolacca acinosa) in der Nähe der Botanischen Gärten zu finden. Somit kann man eine weitere Quelle nennen, die zur Verbreitung der Kermesbeeren führten. Der Aspekt Hobbygärtnerei ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Weitere Infos gibt's im Web. Googlen oder direkt bei Wikipedia! Gruß Christian
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